Meine Reise zum Faraja Zentrum nach Tansania

Meine Reise zum Faraja Zentrum nach Tansania

Ende November durfte ich eine der intensivsten Erfahrungen meines bisherigen Lebens machen. Zusammen mit zwei rotarischen Freunden, Dr. Silke Spanlang und Dr. Martin Sailer, bin ich ins Faraja Zentrum nach Arusha geflogen, um die Zukunft des Zentrums mit dem Team vor Ort zu besprechen und am „Graduation Day“ teilzunehmen.

 

Seit zwei Jahren (siehe PianoBox in der Votivkirche) unterstütze ich zusammen mit dem RC Wien Connect dieses fantastische Projekt das jährlich 35 Teenagermütter und ihren Kindern eine reale Chance in ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht.

Ich wusste bereits viel über das Projekt aus der laufenden Kommunikation mit Christine Dachs, die Salzburgerin die vor Ort das Zentrum betreut. Ich kannte die Zahlen und die Erfolgsgeschichten. Ich wusste, dass die Mütter nach diesem Jahr eine Berufsausbildung als Schneiderinnen, Friseurinnen oder Köchinnen haben, dass sie mit dem Abschluss in ihre Community als unabhängige, alleinerziehende Mütter zurückkehren können, dass die komplette Jahresfinanzierung für eine Mutter und ihr Kind 1.250 Euro kostet, dass alle Details mit höchstem pädagogischen Wissen, Respekt und Fürsorge geplant sind, angefangen vom Aufbau der Beziehung Mutter-Kind bis zu den Tools mit denen die jungen Frauen das Zentrum wieder verlassen, um auf eigenen Beinen zu stehen.

Darüberhinaus werden 12 junge Mütter über zwei Jahre zu Montessori Pädagoginnen ausgebildet und da diese Methode in Tansania viel Zuspruch findet, sorgen sie für die Elementarbildung der nächsten Generationen.

Was ich nicht gewusst habe, war die Intensität meiner persönlichen Erlebnisse vor Ort. Aus dem Wissen um die Fakten wurde Spüren um die Sinnhaftigkeit:

im Spiel mit einem der Kinder, im Gespräch mit einer Mutter die Jahre nach ihrer Ausbildung eine starke, unabhängige Frau ist, beim Zuhören einer Absolventin die selbstbewusst auf Englisch vor 300 Menschen eine Rede hält.

Es war gleichzeitig der Tag an dem die nächsten Teenagermütter ins Zentrum kamen. Die Vorstellung, dass nach einem Jahr aus diesen 70 verschreckten, vertriebenen oder traumatisierten Seelen solche Mütter mit Kinder werden, wie die, die wir gerade absolvieren sahen, kann man nur dann begreifen, wenn man es im direkten Vergleich erlebt. Das alles ist durch ein großartiges Team vor Ort möglich, das aber als NGO auf privaten Spenden angewiesen ist.

Und da kommen wir ins Spiel!

Ich wusste, dass das Faraja Zentrums jährlich 70 jungen Menschen eine zweite Chance bietet. Jetzt habe ich begriffen, dass es Role Models schafft, für die Tansanischen Communities und die nächsten Generationen.

 

In Afrika ist ein Teil meines Herzens geblieben, heimgebracht habe ich umso mehr Kraft und Motivation an der Finanzierung des Zentrums durch Konzerte, Events und Patenschaften mitzuarbeiten!

Mehr Infos dazu: www.thefarajacenter.org

Spendenkonto (unter Angabe vom Namen und Geburtstdatum wird die Spende automatisch steuerlich abgesetzt):

IBAN AT51 3200 0055 1165 7699 lautend auf Connect-SP Tansania

Anfragen für Patenschaften: rcwien-connect@rotary.at oder direkt an mich.